Hernienspezialisten Wien – Hernienchirurgie & Bauchwandbrüche

Die Hernienspezialisten – Dr. Viktor Frieders-Justin und Dr. Benjamin Glaser im Operationssaal

Liebe Patient:innen,

Herzlich willkommen bei den Hernienspezialisten – Ihrer Ordination für Hernienchirurgie in Wien.

Wir sind Dr. Viktor Frieders-Justin und Dr. Benjamin Glaser, Fachärzte für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit langjähriger Spezialisierung auf Bauchwandbrüche. Gemeinsam führen wir rund 200 Hernienoperationen pro Jahr durch, haben über 320 roboterassistierte Eingriffe absolviert und tragen das Qualitätssiegel der Deutschen Hernien-Gesellschaft (DHG).

Als Hernienspezialisten in Wien bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Hernienchirurgie: von der Leistenhernie über Narben- und Nabelhernie bis hin zu komplexen Bauchwandrekonstruktionen – minimalinvasiv, roboterassistiert oder offen, je nachdem, was für Sie optimal ist. Operiert wird an vier renommierten Standorten in Wien.

Ihre Gesundheit ist unser Anliegen, und wir freuen uns darauf, Sie in unserer Ordination in der Kaiserstraße 26, 1070 Wien, begrüßen zu dürfen.

„Unser Herz schlägt für starke Bauchwände.“

Dr. Viktor Frieders-Justin & Dr. Benjamin Glaser

Dr. Viktor Frieders-Justin und Dr. Benjamin Glaser – Hernienspezialisten in Wien

Bauchwandbrüche / Hernien

Was ist eine Hernie?

Schematische Darstellung einer Hernie (Bauchwandbruch)

Eine Hernie – im Volksmund auch Bruch, Bauchwandbruch oder Weichteilbruch genannt – entsteht, wenn Bauchinhalt (z.B. Darm oder Fettgewebe) durch eine Schwachstelle in der Bauchwandmuskulatur nach außen tritt. Typisches Zeichen ist eine sichtbare Beule oder Schwellung, die bei Druck oder körperlicher Anstrengung größer werden kann.

Hernien zählen zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen überhaupt. Die häufigste Form ist die Leistenhernie, gefolgt von Narbenhernien nach Voroperationen sowie Hernien der vorderen Bauchwand – also Nabelhernie und Oberbauchhernie. Sie können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens durch Muskelschwäche, Alterung oder körperliche Belastung entwickeln.

Typische Beschwerden sind: ein Druckgefühl oder Schmerzen in der betroffenen Region, eine tastbare Vorwölbung sowie eine Zunahme der Beschwerden beim Husten, Pressen oder Heben.

Hernien sind oft störend, aber meist nicht unmittelbar gefährlich.

In seltenen Fällen kann es jedoch zu einer Einklemmung von Darm oder Fettgewebe kommen – einer sogenannten Inkarzeration. Dies ist ein medizinischer Notfall, der sofortiges Aufsuchen einer Spitalsambulanz erfordert. Zeichen einer Inkarzeration sind plötzlich starke Schmerzen, eine Verhärtung des Bruchs sowie Rötung oder Überwärmung der Haut darüber.

Die Behandlung von Hernien ist in erster Linie chirurgisch, kann aber in ausgewählten Fällen auch konservativ (d.h. nicht operativ) erfolgen. Dies ist abhängig von Faktoren wie Größe, Symptomen und individuellem Gesundheitszustand. Ob in Ihrem Fall eine Operation notwendig und welche die optimale Methode ist, wird im Rahmen einer gründlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung ersichtlich.

Ärztliche Untersuchung – Abtasten der Bauchwand

Arten von Hernien und ihre Therapie

Leistenhernie / Leistenbruch

Die Leistenhernie – auch Leistenbruch genannt – ist der häufigste aller Bauchwandbrüche und zeigt sich meist durch eine sichtbare Schwellung oder Beule in der Leistenregion. Leistenhernien betreffen häufiger Männer als Frauen, können aber in jedem Alter auftreten.

Leistenhernien erfordern in der Regel eine operative Behandlung. Je nach Befund und Ihren Wünschen wenden wir folgende Methoden an:

Offene Methoden: Der Eingriff erfolgt über einen ca. 6 cm langen Schnitt in der Leiste. In der Regel kommt dabei ein Kunststoffnetz zur Verstärkung zum Einsatz (OP nach Lichtenstein). In ausgewählten Fällen kann der Leistenbruch auch ohne Netz mit einer mehrreihigen Naht verschlossen werden (OP nach Shouldice). Offene Methoden wählen wir vor allem dann, wenn ein minimalinvasives Vorgehen – z.B. aufgrund von Voroperationen – nicht möglich oder nicht gewünscht ist. Für Patient:innen, die eine Vollnarkose aus medizinischen oder persönlichen Gründen vermeiden möchten, bieten wir diesen Eingriff auch in Lokalanästhesie an.

Minimalinvasive Techniken: Das Standardverfahren für Leistenhernien ist die minimalinvasive Versorgung mittels Kunststoffnetz. Wir wenden dabei die sogenannte TAPP (Transabdominale Präperitoneale Plastik) an: Der Zugang erfolgt laparoskopisch durch die Bauchhöhle, der Bauchraum wird mit CO₂ aufgeblasen und die Operation über drei 5–12 mm kleine Schnitte durchgeführt. Das Netz wird präperitoneal – also zwischen Bauchfell und Bauchmuskulatur – platziert. Die Vorteile: schnellere Genesung, weniger Schmerzen und seltener Wundheilungsstörungen. In ausgewählten Fällen setzen wir dabei auch den Operationsroboter Da Vinci Xi ein.

Brüche der vorderen Bauchwand / Ventralhernien (Nabelhernie & Oberbauchhernie)

Nabelhernie und Oberbauchhernie (epigastrische Hernie) zählen zu den häufigsten Hernien der vorderen Bauchwand. Die Nabelhernie entsteht im Bereich des Nabels – einer natürlichen Schwachstelle der Bauchdecke. Die Oberbauchhernie tritt entlang der Mittellinie zwischen Nabel und Brustbein auf. Bei Beschwerden ist die Operation die Therapieoption der Wahl.

Offene Operationsmethoden: Der Hautschnitt wird direkt im Bereich der Hernie gesetzt. Kleine Brüche bis 1 cm verschließen wir mit einer langsam resorbierbaren Naht. Größere Brüche werden leitliniengerecht mit einem Netz verstärkt, um das Risiko eines Rezidivs (Wiederauftreten der Hernie) zu minimieren. Wir bieten hierfür bewährte Methoden der präperitonealen (PUMP) sowie retromuskulären Netzplatzierung (MILOS) an – beide ausgezeichnet durch besonders kleine Hautschnitte.

Minimalinvasive Techniken: Bei größeren Hernien kann die Netzversorgung auch minimalinvasiv erfolgen. Über mehrere ca. 10 mm lange Schnitte wird die Bruchlücke von innen verschlossen und ein Netz präperitoneal oder retromuskulär eingelegt. Diese Methoden umfassen laparoskopische Verfahren (eMILOS, eTEP) sowie roboterassistierte Eingriffe (ventrale TAPP, TARUP).

Dadurch kann die Bauchdecke durch sehr große Netze auf besonders schonende Weise verstärkt werden. Welche Methode für Sie in Frage kommt, hängt von Art und Größe der Hernie sowie Ihren persönlichen Präferenzen und Ihrem Gesundheitszustand ab – das besprechen wir gemeinsam in unserer Ordination in Wien.

Narbenhernien

Narbenhernien entstehen als Spätfolge nach Bauchoperationen, wenn es im Bereich der alten Bauchdeckennaht zu einem erneuten Bruch kommt. Sie können sehr groß werden und erfordern laut aktuellen Leitlinien in der Regel immer eine Netzversorgung.

Wie bei den Ventralhernien kann auch hier offen oder minimalinvasiv vorgegangen werden. Bei großen Brüchen mit einer Bruchpforte über 8 cm kann eine Vorbehandlung der Bauchdecke – z.B. mit gezielten Botulinumtoxin-Injektionen – notwendig sein. In komplexen Fällen sind zusätzliche Eingriffe wie die Komponententrennung (teilweises Lösen der queren Bauchmuskulatur) erforderlich. Auch hier setzen wir bei Bedarf den Operationsroboter Da Vinci Xi ein. Narbenhernien gehören zu unseren Behandlungsschwerpunkten – gerade bei komplizierten oder bereits voroperierten Fällen sind wir Ihr Ansprechpartner in Wien.

Rektusdiastase

Die Rektusdiastase – auch Bauchmuskeldiastase oder Rektusmuskeldiastase genannt – beschreibt das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln (Musculi recti abdominis) entlang der Mittellinie (Linea alba). Sie tritt häufig während oder nach einer Schwangerschaft auf, kann sich aber auch im Alter oder bei zunehmendem Bauchumfang entwickeln.

Minimalinvasive Hernienoperation

Typische Beschwerden sind eine sichtbare Ausbuchtung in der Bauchmitte – besonders bei Anspannung der Bauchmuskulatur – sowie in manchen Fällen Rückenschmerzen oder ein allgemeines Schwächegefühl der Bauchdecke.

Die Behandlung umfasst zunächst physiotherapeutische Übungen zur Stärkung der Bauchmuskulatur. Eine Operation kommt erst nach einem konservativen Therapieversuch oder bei erheblicher körperlicher Beeinträchtigung in Frage. Ist die Rektusdiastase mit einer Hernie kombiniert, empfehlen wir die gleichzeitige Netzversorgung der gesamten vorderen Bauchdecke – da die Rektusdiastase als Risikofaktor für weitere Hernien gilt.


Modernste Operationsmethoden – Da Vinci Xi Operationsroboter

Der Operationsroboter Da Vinci Xi steht für die nächste Generation der minimalinvasiven Hernienchirurgie. Dank hochauflösender 3D-Kameratechnik und Instrumenten mit sieben Freiheitsgraden ermöglicht er Eingriffe mit einer Präzision, die mit herkömmlichen laparoskopischen Methoden nicht erreichbar ist – und erlaubt uns, auch komplexe Hernienoperationen minimalinvasiv durchzuführen, die früher nur mit großen Schnitten möglich waren.

Wir sind beide am Da Vinci Xi zertifiziert und haben gemeinsam bereits über 320 roboterassistierte Eingriffe durchgeführt. Den Da Vinci Xi setzen wir an der Klinik Donaustadt sowohl für große bauchchirurgische Eingriffe als auch für spezialisierte Hernienoperationen ein – darunter große Narbenhernien, komplexe Ventralhernien sowie ausgewählte Leistenhernien. In der Wiener Privatklinik (WPK) steht uns zusätzlich der Da Vinci X zur Verfügung.

Nicht jeder Hernieneingriff erfordert einen Robotereinsatz. Ob roboterassistiert, laparoskopisch oder offen operiert wird, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen – individuell, auf Basis Ihres Befundes, Ihrer Wünsche und unserer Erfahrung. Unser Ziel ist stets das für Sie schonendste und sicherste Verfahren.

Da Vinci Xi Operationsroboter

Wann ist eine Hernie zu operieren?

Ob eine Hernie operiert werden soll, hängt von verschiedenen Faktoren ab – und ist immer eine individuelle Entscheidung, die wir gemeinsam mit Ihnen treffen. Eine Operation sollte in Erwägung gezogen werden, wenn:

  • Beschwerden wie Schmerzen, Druckgefühl oder andere unangenehme Empfindungen auftreten.
  • die Hernie größer wird oder bereits eine relevante Größe erreicht hat – in diesem Fall empfehlen wir eine zeitnahe Abklärung.
  • die Hernie die Lebensqualität beeinträchtigt oder Alltagsaktivitäten einschränkt.
  • ästhetische Gründe vorliegen – auch das ist ein legitimer Grund für eine Operation.

Ein medizinischer Notfall liegt vor, wenn Darm oder Fettgewebe in der Hernie eingeklemmt sind – eine sogenannte Inkarzeration. Zeichen dafür sind plötzlich starke Schmerzen, eine Verhärtung des Bruchs, Rötung oder Überwärmung der Haut sowie unter Umständen Übelkeit oder Erbrechen. In diesem Fall suchen Sie bitte sofort eine Spitalsambulanz auf – zögern Sie nicht.

Letztlich ist jede Entscheidung, ob und wie eine Operation durchgeführt werden soll, individuell. Dabei ist es uns wichtig, Sie auch geradeheraus zu beraten, wenn eine Operation aus unserer Sicht nicht sinnvoll ist. Nach eingehender Untersuchung in unserer Ordination in Wien informieren wir Sie gerne über alle Behandlungsmöglichkeiten und wählen gemeinsam mit Ihnen die optimale Therapieoption aus.

Hernienoperation im OP

Allgemeinchirurgie – mehr als Hernienspezialisten

Mehr als Hernienspezialisten.

Als Fachärzte für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit langjähriger Erfahrung an der Klinik Donaustadt bieten wir neben unserer Spezialisierung auf Hernien auch Diagnose und Behandlung für eine Reihe weiterer chirurgischer Krankheitsbilder an.

Zu unseren weiteren Leistungen gehören:

  • Gallensteine – Abklärung und operative Behandlung (Cholezystektomie)
  • Divertikulose und Divertikulitis – Entzündungen und Ausstülpungen des Dickdarms
  • Bösartige Erkrankungen des Dickdarms – Diagnose und chirurgische Behandlung von Darmkrebs
  • Endoskopische Abklärung – Magenspiegelung (Gastroskopie) und Darmspiegelung (Koloskopie)

Patient:innen mit onkologischen Erkrankungen (z.B. Brustkrebs) behandeln wir in enger Kooperation mit dem Medino Onko Gesundheitszentrum (Auerspergstraße 6, 1010 Wien).

Zweitmeinungen

Bei wichtigen chirurgischen Entscheidungen lohnt es sich, alle verfügbaren Informationen zu berücksichtigen – eine Zweitmeinung kann dabei entscheidend sein. Unsere langjährige Erfahrung als Fachärzte an einem der größten Wiener Spitäler erlaubt es uns, Ihnen eine unabhängige und umfassende Einschätzung für nahezu alle Bereiche der Viszeralchirurgie zu bieten.

Eine Zweitmeinung bei uns bietet Ihnen:

  • Sicherheit: Gewinnen Sie Vertrauen in Ihren Behandlungsplan durch eine unabhängige Überprüfung.
  • Alternative Perspektiven: Erhalten Sie verschiedene Sichtweisen und Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Situation.
  • Fundierte Entscheidungsgrundlage: Treffen Sie informierte Entscheidungen auf Basis eines breiten chirurgischen Erfahrungsschatzes.
Dr. Benjamin Glaser und Dr. Viktor Frieders-Justin

Die Hernienspezialisten – Team & Biografien

Unser Herz schlägt für starke Bauchwände

Dr. Benjamin Glaser

Dr. Benjamin Glaser

Ich bin in Wien gebo­ren und wuchs den Groß­teil meiner Kind­heit in der Donau­stadt auf, wo ich auch zur Schule ging. Nach Abschluss der AHS-Unter­stu­fe ent­schied ich mich für eine tech­ni­sche höhere Schule, die ich mit Aus­zeich­nung abschloss. Erst im Rahmen des Zivil­diens­tes beim Roten Kreuz ent­deck­te ich meine Lei­den­schaft zur Medi­zin, sodass ich danach Human­me­di­zin an der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien stu­dier­te. Da ich seit meiner Kind­heit immer hand­werk­lich tätig war und mir auch eine dem­entspre­chen­de Geschick­lich­keit nach­ge­sagt wird, war die Ent­schei­dung zur Chir­ur­gie wie vor­ge­ge­ben für mich. Nach Abschluss der medi­zi­ni­schen Basis­aus­bil­dung begann ich die Aus­bil­dung zum Fach­arzt für Chir­ur­gie an der chir­ur­gi­schen Abtei­lung der Klinik Donau­stadt, wo ich auch seit Ende meiner Aus­bil­dung wei­ter­hin als Fach­arzt tätig bin. In meiner Frei­zeit arbei­te ich gerne an meinem Haus, ver­brin­ge ent­spann­te Zeit mit meiner Frau und meinen Kin­dern, oder enga­gie­re mich für eine ver­bes­ser­te Gesund­heits­ver­sor­gung und bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen.

Dr. Viktor Frieders-Justin

Dr. Viktor Frieders-Justin

Gebo­ren und auf­ge­wach­sen in der Stei­er­mark, wollte ich lange Zeit Rechts- und Poli­tik­wis­sen­schaft stu­die­ren. Gegen Ende der AHS ent­schied ich mich aber doch, Medi­zin in Graz zu stu­die­ren. Aus­schlag­ge­bend dafür waren zum einen der unglaub­lich span­nen­de und facet­ten­rei­che Beruf des Arztes und zum ande­ren meh­re­re Begeg­nun­gen mit dank­ba­ren Pati­en­ten meines Groß­va­ters, eben­falls Chir­urg. Im Rahmen des Stu­di­ums begeis­ter­ten mich Ana­to­mie und Chir­ur­gie beson­ders und legten so den Grund­stein für meine wei­te­re Tätig­keit. Nach meinem Abschluss wagte ich den Sprung nach Wien. Meine ersten ärzt­li­chen Erfah­run­gen sam­mel­te ich als Turnus­arzt im „alten” Kran­ken­haus St. Eli­sa­beth in der Land­stra­ße. Die chir­ur­gi­sche Aus­bil­dung absol­vier­te ich letzt­end­lich an der chir­ur­gi­schen Abtei­lung des SMZ Ost – Donau­spi­tal (heute Klinik Donau­stadt), wo ich auch wei­ter­hin als Fach­arzt arbei­te. Die unmit­tel­ba­re Hilfe, die wir unse­ren Patient:innen fast immer leis­ten können, ist für mich das Schöns­te und Erfül­lends­te an unse­rem Fach.


Bereits früh fokus­sier­ten wir uns beide auf das Spe­zi­al­ge­biet der Her­ni­en­chir­ur­gie. Gemein­sam konn­ten wir neue mini­mal­in­va­si­ve Ope­ra­ti­ons­me­tho­den in der Klinik Donau­stadt ein­füh­ren und erfolg­reich die Her­nia­med-Qua­li­täts­si­che­rung eta­blie­ren. Dadurch erhiel­ten wir auch das Qua­li­täts­sie­gel der Deut­schen Her­ni­en-Gesell­schaft. Kurz nach der Ein­füh­rung des Robo­ter­sys­tems an der Klinik Donau­stadt wurden wir beide für robo­ter­as­sis­tier­te Ein­grif­fe zer­ti­fi­ziert und konn­ten damit das Spek­trum der Her­ni­en­ver­sor­gung noch­mals erwei­tern. Gemein­sam führen wir jähr­lich etwa 200 Her­ni­en­ope­ra­tio­nen durch – von der ein­fa­chen Leis­ten­her­nie bis hin zur kom­ple­xen Bauch­wand­re­kon­struk­ti­on. Bestän­di­ge Fort­bil­dung und das kri­ti­sche Über­prü­fen und Ver­bes­sern der eige­nen Behand­lungs­me­tho­den sind für uns wesent­li­che Bau­stei­ne für eine erfolg­rei­che The­ra­pie.

Wir freuen uns, mit unse­rer Exper­ti­se und Erfah­rung täg­lich Men­schen mit Bauch­wand­brü­chen helfen und heilen zu können – denn unser Herz schlägt für starke Bauch­wän­de.

Unser Herz schlägt für starke Bauchwände.


Warum Spezialisierung?

Die Her­ni­en­chir­ur­gie hat sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten rasant wei­ter­ent­wi­ckelt – mit einer Viel­zahl an teil­wei­se hoch­kom­ple­xen Ope­ra­ti­ons­me­tho­den, die fun­dier­tes Fach­wis­sen und regel­mä­ßi­ge Übung erfor­dern. Unsere Spe­zia­li­sie­rung auf Her­ni­en erlaubt es uns, das gesam­te Spek­trum der moder­nen Her­ni­en­chir­ur­gie anzu­bie­ten – von der ein­fa­chen Leis­ten­her­nie bis zur kom­ple­xen Bauch­wand­re­kon­struk­ti­on.

Durch unsere lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und rund 200 Her­ni­en­ope­ra­tio­nen pro Jahr können wir Ihnen alle Vor- und Nach­tei­le einer Ope­ra­ti­on fun­diert ver­mit­teln. Was uns dabei beson­ders wich­tig ist: Wir bera­ten Sie auch ehr­lich, wenn eine Ope­ra­ti­on nicht sinn­voll ist. Ein ein­ge­spiel­tes, spe­zia­li­sier­tes Team bedeu­tet für Sie mehr Sicher­heit, kür­ze­re Ein­grif­fe und nach­weis­lich bes­se­re Ergeb­nis­se.

Unsere Nach­sor­ge erfolgt struk­tu­riert im Rahmen der Qua­li­täts­si­che­rungs­stu­die Her­nia­med – mit Kon­troll­un­ter­su­chun­gen nach einem, fünf und zehn Jahren. So über­prü­fen wir unsere eige­nen Lang­zeit­er­geb­nis­se kon­ti­nu­ier­lich und ver­bes­sern unsere Behand­lungs­qua­li­tät lau­fend.

Dr. Benjamin Glaser und Dr. Viktor Frieders-Justin

Herniamed — Geprüfte Qualität

Her­nia­med ist ein inter­na­tio­na­les Qua­li­täts­re­gis­ter für Her­ni­en­chir­ur­gie, das Daten zu Her­ni­en­ope­ra­tio­nen sys­te­ma­tisch erfasst, ana­ly­siert und doku­men­tiert. Es unter­stützt Chir­ur­gen dabei, ihre Ergeb­nis­se zu über­wa­chen, evi­denz­ba­sier­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und von den Erfah­run­gen eines welt­wei­ten Netz­werks an Her­ni­en­spe­zia­lis­ten zu pro­fi­tie­ren.

Als zer­ti­fi­zier­ter Teil des Her­nia­med-Netz­wer­kes erfas­sen wir alle unsere Ope­ra­tio­nen und kon­trol­lie­ren unsere Patient:innen struk­tu­riert nach – nach einem, fünf und zehn Jahren. Das erlaubt uns nicht nur, die eigene Qua­li­tät lau­fend zu über­prü­fen, son­dern auch aktiv zum Wis­sens­fort­schritt in der Her­ni­en­chir­ur­gie bei­zu­tra­gen.

Für unser Enga­ge­ment in der Qua­li­täts­si­che­rung wurde uns das DHG-Siegel „Qua­li­täts­ge­si­cher­te Her­ni­en­chir­ur­gie” der Deut­schen Her­ni­en-Gesell­schaft ver­lie­hen – die erste Stufe der offi­zi­el­len Zer­ti­fi­zie­rung durch die füh­ren­de Fach­ge­sell­schaft für Her­ni­en­chir­ur­gie im deutsch­spra­chi­gen Raum.

DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie Herniamed-Zertifikat

Beiträge

Minimalinvasive Behandlung bei monströsem Narbenbruch: Premiere in der Klinik Donaustadt

11.12.2024

Die Her­ni­en-Spe­zia­lis­ten der Klinik Donau­stadt konn­ten durch den Ein­satz moderns­ter Tech­no­lo­gien und spe­zi­el­ler chir­ur­gi­scher Tech­ni­ken die Behand­lungs­mög­lich­kei­ten für beson­ders große und kom­ple­xe Nar­ben­brü­che erwei­tern. Dieser Erfolg unter­streicht die Vor­rei­ter­rol­le der […]

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Ordination

Persönliche Betreuung.

Hier finden Sie uns

Unsere Ordination befindet sich in der Kaiserstraße 26 im 7. Wiener Gemeindebezirk (Neubau) – in den Räumlichkeiten der Ordination Dr. Schönfeld, Eingang über den Innenhof. Die Ordination ist öffentlich optimal erreichbar mit U3, U6, Straßenbahnlinie 5 sowie der S-Bahn Westbahnhof. Parkplätze stehen in der Kurzparkzone sowie in naheliegenden Parkgaragen zur Verfügung. Wir betreuen Patient:innen aus Wien und dem gesamten Großraum Wien – selbstverständlich auch aus Niederösterreich und dem Burgenland.

Wir sind Wahlärzte

Wir bieten unsere Leistungen als Wahlärzte ohne Kassenvertrag an. Die Abrechnung erfolgt mittels Honorarnoten, die Sie bei Ihrer öffentlichen oder privaten Versicherung einreichen können. Erfahrungsgemäß werden unsere Leistungen von den meisten Versicherungen zumindest teilweise rückerstattet.

Das verrechnen wir

Für eine Erstbegutachtung verrechnen wir 200€ – ggf. zuzüglich 50–100€ für OP-Aufklärung und -planung. Folgetermine und Kontrollen kosten 150€, telemedizinische Befundbesprechungen 100€. Die Operation selbst wird in der Regel über Ihre Versicherung abgerechnet. Selbstzahler erhalten vor einer etwaigen Operation einen detaillierten Kostenvoranschlag. (Bruttopreise in Euro, gültig ab Mai 2025.)

Hier operieren wir

Operationen führen wir an vier Standorten in Wien durch – je nach Ihren Präferenzen und Ihrer Versicherung:

Ordination der Hernienspezialisten in der Kaiserstraße 26, 1070 Wien
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